PlayFab Game Manager wird nach sieben Produktfamilien neu strukturiert

Microsoft hat im PlayFab Digest am 26. Februar 2026 angekündigt, dass der Game Manager der Backend-Plattform PlayFab seine Navigation neu ordnet. Die Oberfläche folgt künftig sieben Produktfamilien, die die bisherigen Gruppierungen ablösen. Sie orientieren sich daran, wie die Dienste ohnehin dokumentiert und strukturiert sind. Geschrieben hat den Beitrag Cody Otterholt, Technical Program Manager II im PlayFab-Team.

Die sieben Familien heißen Identity, Live Service Management, Multiplayer, Community, Player Progression, Game Data Stream sowie Economy and Monetization. Die Werkzeuge im Game Manager werden entlang dieser Aufteilung gebündelt, damit die Navigation der logischen Gliederung der einzelnen Dienste folgt. Daneben hat Microsoft die Seite für benutzerdefinierte Rollen überarbeitet. Das soll die Verwaltung und Prüfung von Rollenzugriffen vereinfachen.

Bestehende Konfigurationen bleiben erhalten

Die Umstellung verlangt laut Microsoft kein Eingreifen der Entwicklerteams. Im Beitrag heißt es, die neue Navigation komme in der Folgewoche, und alle vorhandenen Konfigurationen, Berechtigungen und Einstellungen blieben bestehen. Es ändert sich also die Anordnung und Benennung im Game Manager, nicht aber die zugrunde liegenden Daten oder Zugriffsrechte. Für Teams, die PlayFab als Live-Service-Backend einsetzen, verschiebt sich damit vor allem die Orientierung innerhalb der Konsole.

Weitere Februar-Aktualisierungen

Neben der Navigation listet der Digest noch andere technische Neuerungen auf. Das PlayFab Online Subsystem v2.3.8 unterstützt jetzt die Unreal Engine 5.7 und bringt Verbesserungen bei der Session-Verwaltung. Auch das PlayFab-Plug-in für Unreal wurde auf Engine-Version 5.7 abgestimmt. Außerdem weist Microsoft darauf hin, dass Insights Management zum 31. März 2026 eingestellt wird. Betroffen ist davon die Event-Export-Funktion. Als Ersatz empfiehlt das Team den Umstieg auf PlayFab Data Connections.

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