Phil Spencer: Microsoft hält an Singleplayer-Spielen fest

Phil Spencer hat am 30. April 2017 klargestellt, dass Microsoft und Xbox weiterhin auf Einzelspieler-Erfahrungen setzen. In mehreren Beiträgen auf X widersprach der damalige Xbox-Chef der Annahme, das Unternehmen wolle sich aus diesem Bereich zurückziehen.

Ausgangspunkt der Diskussion waren Aussagen über die wachsende Bedeutung von Service-Spielen. Spencer verwies auf die unterschiedlichen Vorlieben innerhalb der Spielerschaft und nannte sowohl Einzelspieler- als auch Koop- und PvP-Spiele als wichtige Bestandteile eines vielfältigen Angebots. Seine zentrale Aussage lautete: „We are not ditching SP games.“

https://x.com/XboxP3/status/858709893561294848

Vielfalt statt einheitliches Geschäftsmodell

In einem weiteren Beitrag schrieb Spencer, dass es keine Annäherung aller Genres an ein gemeinsames Modell geben solle. Spieler sollten zwischen verschiedenen Formen und Spielweisen wählen können. Dazu zählten für ihn ausdrücklich klassische Einzelspieler-Titel, kooperative Angebote und kompetitive Mehrspieler-Spiele.

Als Beispiele für hochwertige Einzelspieler-Erfahrungen verwies er auf Horizon Zero Dawn und weitere aktuelle Produktionen. Gleichzeitig stellte Spencer klar, dass er die Verantwortlichen anderer Plattformen als Kollegen der Branche respektiere. Die Diskussion bezog sich damit auf die Ausrichtung des Angebots und nicht auf eine Abkehr von narrativen Spielen.

Xbox zwischen Einzelspieler und Diensten

Microsoft baute zu diesem Zeitpunkt parallel seine Plattformdienste und den Xbox Game Pass aus. Ein älterer Bericht zur Entwicklung von Project Scorpio zeigt, wie stark das Unternehmen Hardware, Entwicklerwerkzeuge und Dienste miteinander verband. Spencer stellte nun klar, dass diese Ausrichtung nicht zulasten von Einzelspieler-Spielen gehen sollte.

Die Aussage war als direkte Klarstellung zu verstehen, nicht als Ankündigung eines konkreten neuen Spiels. Welche Studios und Projekte davon profitieren würden, nannte Spencer nicht.

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