Der Koop-Shooter Payday 3 ist am 21. September gestartet und kämpft seither mit technischen Problemen seiner Online-Infrastruktur. Auf Steam sammelten sich über 25.000 Bewertungen, in der Summe fällt das Echo größtenteils negativ aus.
Die Schwierigkeiten schlagen auf den Kurs der schwedischen Embracer Group durch: Am Dienstagmorgen gab die Aktie um weitere fünf Prozent nach und notierte nur noch knapp über der Zwei-Euro-Marke. Der Münchner Publisher Plaion, Teil von Embracer, hatte nach eigenen Angaben mehr als 50 Millionen Euro in Entwicklung und Marketing investiert.
Das Stockholmer Studio Starbreeze setzt bei Payday 3 auf ein Games-as-a-Service-Modell mit ständiger Serververbindung. Diese funktioniere nicht so wie getestet und erwartet, räumte Starbreeze-Chef Tobias Sjögren ein. Geplant sind Wartungsfenster am Dienstag und Freitag, an denen ein externer IT-Dienstleister mitarbeitet.
Die Hintergründe zum Fehlstart erläutert die offizielle Stellungnahme von Starbreeze auf Steam. In welchem Rahmen Embracer derzeit den Konzern umbaut, ist im Bericht zum Restrukturierungsprogramm der Gruppe beschrieben.
