Mit dem Start von Overwatch Season 2: Summit hat Blizzard mehrere Perks, die bisher optional waren, dauerhaft in die Basis-Kits einzelner Helden geschoben. Wie das Entwicklerteam in einem am 10. April 2026 veröffentlichten Director’s Take erklärt, gingen die Änderungen mit dem Patch vom 14. April 2026 live. Konkret geht es um Mercy mit Flash Heal, Reaper mit Dire Triggers, Pharah mit Drift Thrusters und Ramattra mit Vengeful Vortex.
Das Perk-System kam im Vorjahr ins Spiel und lässt Spieler im Lauf einer Partie zwischen kleineren und größeren Verbesserungen wählen. Manche dieser Perks haben sich nach Ansicht des Teams so eng mit dem jeweiligen Helden verbunden, dass sie dessen Kernspielweise mitbestimmen. Solche Optionen schaltet man künftig nicht mehr erst mitten im Match frei, sie stehen ab Rundenbeginn bereit.
Diese Perks gehören jetzt zum Standard
Bei Mercy gehört Flash Heal nun fest zum Kit. Die Patch Notes nennen eine Abklingzeit von 12 Sekunden, eine Grundheilung von 60 sowie einen angepassten Multiplikator für verletzte Verbündete. Reapers Dire Triggers liefert dauerhaft eine Option auf mittlere Distanz, wobei die Abklingzeit auf sechs Sekunden steigt. Pharahs Drift Thrusters wandert in die Ultimate Barrage und erlaubt dort begrenzte Bewegung, dafür sinkt der Explosionsschaden. Ramattras Vengeful Vortex wird zur Basisfähigkeit: Ravenous Vortex detoniert jetzt bei Bodenkontakt und lässt sich in der Luft manuell zünden, allerdings mit geringerem Schaden. Soldier: 76 kann obendrein während des Sprints nachladen, was Tempo kostet.
Als Gegengewicht bringt Blizzard neue Perks, schraubt an bestehenden und passt die Kosten quer durch das Heldenroster an. Ziel ist eine neu austarierte Durchschnittszeit, bis kleinere und größere Perks freigeschaltet sind. Alle integrierten Fähigkeiten liefen nach Angaben des Teams durch zusätzliche Runden bei Sound, VFX und Animation, damit sie den Standard regulärer Basis-Kits erreichen. Wer tiefer in die Mechaniken einsteigen will, findet weitere Erklärungen bei XboxDev.
Warum gerade diese Auswahl und was noch kommt
Vier Kriterien führte das Team für die Auswahl an: mehr Funktion ohne zusätzliche Komplexität, Passung zur jeweiligen Heldenfantasie, echter Nutzen ohne das Kit zu überladen sowie zusätzliche Stellschrauben für die Balance. Diese erste Integrationsrunde sei bewusst klein gehalten worden. Im Director’s Take heißt es, der Prozess könne sich wiederholen, aber nicht im Regelbetrieb. Man wolle nicht dazu übergehen, Perks nur deshalb einzuführen, um sie später zur Basis zu machen.
Bei älteren Helden, die strukturelle Eingriffe statt reiner Zahlenänderungen brauchen, kündigt das Team umfangreichere Überarbeitungen für den weiteren Verlauf von 2026 an. Auf einer vorläufigen Liste stehen Sombra, Lifeweaver und Roadhog, festgezurrt ist sie aber noch nicht. Die zugehörigen Reworks rechnet das Team eher für die Zeit nach Season 3 ein.