Mark Zuckerberg hat am 9. Februar 2017 Handschuhe aus der Forschung von Oculus gezeigt. In seinem Instagram-Beitrag beschreibt er Zeichnen, das Tippen auf einer virtuellen Tastatur und eine Interaktion mit virtuellen Spinnennetzen als mögliche Anwendungen.
Das veröffentlichte Foto zeigt Zuckerberg mit einem VR-Headset und einem weißen Handschuh. Um ihn herum stehen mehrere Kameras auf einem Rahmen. Daraus lässt sich weder eine bestimmte Sensortechnik des Handschuhs noch eine haptische Rückmeldung ableiten.
Forschung statt Produktankündigung
Zuckerberg spricht von neuen Möglichkeiten, Hände in virtuelle und erweiterte Realität einzubringen. Er nennt keine technischen Spezifikationen, keinen Verkaufstermin und keinen Preis. Der Post ist deshalb als Einblick in Forschungsarbeit zu behandeln, nicht als Ankündigung eines kaufbaren Rift-Zubehörs.
Für Entwickler ist zwischen erfasster Bewegung und Eingabe zu unterscheiden: Eine Handbewegung legt noch nicht fest, welche Aktion eine Anwendung auslöst. Zeichnen und Tastatureingabe benötigen jeweils eigene Regeln für Auswahl und Bestätigung. Das ist eine redaktionelle Gestaltungsfrage, keine im Post zugesagte Schnittstelle.
Oculus hatte zuvor seine Hardwareentwicklung in ein PC- und ein Mobilteam aufgeteilt. Aus Zuckerbergs Forschungseinblick geht nicht hervor, welchem Produktpfad die Handschuhe zugeordnet werden sollten.
Archivhinweis: Der Beitrag dokumentiert den Post vom Februar 2017. Das Titelbild stammt aus diesem Originalbeitrag. Es belegt den gezeigten Aufbau, nicht dessen Messgenauigkeit oder eine spätere Serienfertigung.

