Oculus VR hat am 14. Dezember 2016 eine neue Struktur für die Entwicklung seiner Virtual-Reality-Hardware angekündigt. Im offiziellen Oculus-Blog beschreibt Brendan Iribe zwei Teams: eines für hochwertige PC-VR und eines für mobile Geräte.
Iribe sollte selbst die Leitung des PC-Teams übernehmen. Als Grund nannte er sein Interesse an diesem Bereich, zu dem damals unter anderem das Oculus Rift gehörte. Jon Thomason, der neu zum Unternehmen kam, sollte die Verantwortung für mobile VR-Geräte tragen.
Oculus sucht eine neue Unternehmensleitung
Beide Teamleiter wollten gemeinsam mit Mike Schroepfer, dem damaligen Technikchef von Facebook, einen neuen Chef für Oculus finden. Welche Rolle Oculus-Gründer Palmer Luckey in der künftigen Organisation übernehmen sollte, blieb in der Mitteilung offen.
Die Aufteilung trennte zwei Hardwarepfade, die unterschiedliche technische Randbedingungen hatten. PC-VR war an leistungsfähige Rechner und eine externe Verbindung gebunden, mobile VR an Smartphone-Hardware, Akkulaufzeit und kompakte Sensorik. Ein älterer Bericht zu Oculus-Ready-PCs dokumentiert den damaligen Ausbau des PC-Ökosystems rund um das Rift.
