Obsidian kann sich nach der Übernahme durch Microsoft stärker auf kommende Spiele statt auf Publisher-Pitches konzentrieren. Das erklärte Senior Designer Brian Heins im Interview mit Wccftech über die veränderte Projektplanung. Dave Aubrey veröffentlichte das Gespräch am 16. Oktober 2019.
Neue Projekte brauchen weiterhin Freigaben
Heins beschreibt keine unbegrenzte Entscheidungsfreiheit: Neue Vorhaben müssen weiterhin einen Greenlight-Prozess durchlaufen. Microsoft habe dem Team zugesichert, die bisherige Art der Spieleentwicklung beizubehalten. Seine Aussagen schildern die damalige Wahrnehmung im Studio, keine vertraglich belegte Garantie für alle künftigen Projekte.
Für The Outer Worlds habe sich durch den Eigentümerwechsel wenig geändert. Das Spiel blieb bei Publisher Private Division. Die Entlastung betraf nach Heins vor allem die Frage, welche Spiele Obsidian als Nächstes entwickeln sollte, statt dafür zunächst einen externen Verlag zu gewinnen.
Microsoft hatte Obsidian und inXile im November 2018 übernommen. Das Interview beschreibt die Arbeit nach dieser Übernahme, nicht einen weiteren Studiokauf.

