NVIDIA Quadro RTX 4000 bringt Raytracing in kompakte Workstations

NVIDIA hat am 13. November 2018 die Quadro RTX 4000 als professionelle Grafikkarte mit Turing-Architektur vorgestellt. Die offiziellen technischen Daten zufolge bringt das Single-Slot-Modell Echtzeit-Raytracing, KI-Beschleunigung und erweitertes Shading in kompakte Workstations.

Die Karte verfügt über 2.304 CUDA-Kerne, 288 Tensor-Kerne und 36 RT-Kerne. Dazu kommen 8 GB GDDR6-Speicher an einem 256-Bit-Speicherinterface. NVIDIA nennt eine Speicherbandbreite von bis zu 416 GB/s und eine Rechenleistung von 7,1 TFLOPS bei einfacher Genauigkeit.

Raytracing, VR und mehrere hochauflösende Displays

Die RT-Kerne beschleunigen Raytracing über DirectX 12, Vulkan und OptiX. Für Entwicklungs- und Visualisierungsarbeitsplätze ist außerdem die Unterstützung für drei DisplayPort-1.4-Anschlüsse sowie VirtualLink relevant. Die Karte kann bis zu vier 5K-Displays mit 60 Hz oder zwei 8K-Displays mit 60 Hz ansteuern und ist laut Datenblatt für Virtual Reality vorbereitet.

Mit einer Platinenleistung von 160 Watt und einem einzigen Steckplatz richtet sich die Quadro RTX 4000 an Workstations mit begrenztem Platz. NVIDIA nannte CAD, Mediengestaltung, VR und andere 3D-Workflows als Einsatzfelder. Die frühere Quadro-GV100 mit RTX-Raytracing hatte die professionelle RTX-Reihe bereits im März 2018 eröffnet.

Die Quadro RTX 4000 sollte ab Dezember 2018 für rund 900 US-Dollar erhältlich sein. Damit brachte NVIDIA die Turing-Funktionen der teureren Quadro-Modelle in eine niedrigere Workstation-Klasse, ohne die Karte auf ein Gaming-Produkt auszurichten.

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