NVIDIA hat am 10. November 2016 ein Rekordquartal mit 2,00 Milliarden US-Dollar Umsatz gemeldet. Die offizielle Quartalsmitteilung bezieht sich auf die drei Monate bis zum 30. Oktober und weist ein Umsatzplus von 54 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal aus.
Der GAAP-Gewinn je Aktie lag bei 0,83 US-Dollar und damit 89 Prozent über dem Vorjahreswert. Auf bereinigter Basis meldete NVIDIA 0,94 US-Dollar je Aktie. Das Unternehmen führte die Entwicklung auf eine starke Nachfrage über mehrere Produktbereiche hinweg zurück.
Pascal-GPUs treiben Gaming und weitere Bereiche
NVIDIA erklärte, die Pascal-GPUs seien vollständig hochgefahren und würden in Gaming, Virtual Reality, selbstfahrenden Fahrzeugen und Rechenzentren für KI eingesetzt. Für Entwicklungs- und Gaming-Teams ist vor allem der Grafikbereich relevant: Pascal bildete 2016 die technische Basis für neue GeForce-Modelle und für Entwicklungsrechner, die hohe Rendering- und Compute-Lasten verarbeiten.
GeForce GTX 1050 und Grafiktechnik für die Nintendo Switch
Im Spielebereich verwies NVIDIA auf die GeForce GTX 1050 und GTX 1050 Ti. Außerdem kündigte das Unternehmen an, dass NVIDIA-Gaming-Technik die Nintendo Switch antreiben werde. Für Notebooks waren zu diesem Zeitpunkt GeForce GTX 1080, GTX 1070 und GTX 1060 mit Pascal-Architektur verfügbar.
Quartalszahlen und Börsenkurs
NVIDIA erhöhte im selben Zusammenhang die geplante Quartalsdividende von 0,115 auf 0,14 US-Dollar je Aktie. Die Rückkehr von Kapital an Aktionäre belief sich in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres auf insgesamt 694 Millionen US-Dollar. Ein früherer Bericht zur GeForce GTX Titan X zeigt den technischen Ausgangspunkt der Pascal-Generation im Gaming- und Entwicklerumfeld.
