Die Windows-Version von GeForce Experience installierte 2017 die signierte Datei NVIDIA Web Helper.exe. Die Sicherheitsanalyse von SEC Consult vom 20. April 2017 zeigte, dass es sich dabei um eine angepasste Node.js-Laufzeit handelte.
Auf Systemen mit Anwendungs-Whitelisting konnte die Komponente deshalb eine besondere Rolle einnehmen. Die gültige NVIDIA-Signatur ließ den Prozess wie erlaubte Software erscheinen, obwohl Node.js Zugriff auf Windows-Schnittstellen und auf seine Module hatte. Das Problem betraf damit vor allem verwaltete Windows-Systeme, auf denen ein Angreifer bereits Code ausführen konnte.
NVIDIA veröffentlicht Sicherheitskorrektur
NVIDIA reagierte am 21. April mit einem Sicherheitshinweis und veröffentlichte am 27. April 2017 das Bulletin zu CVE-2017-2650. Das Unternehmen teilte mit, die betroffene Komponente in GeForce Experience zu korrigieren. Für Administratoren war die Untersuchung ein Anlass, signierte Hilfsprogramme von Grafiktreibern in Whitelists und Überwachungsregeln einzubeziehen.

