NVIDIA bringt Blackwell in die Cloud: GeForce NOW startet RTX-5080-SuperPOD-Rollout mit bis zu 5K/120 FPS

NVIDIA hat den weltweiten Rollout der RTX-5080-SuperPODs für den Cloud-Gaming-Dienst GeForce NOW am 10. September 2025 gestartet. Damit erreicht die auf der Gamescom 2025 angekündigte Blackwell-Architektur erstmals die Serverinfrastruktur des Dienstes. Mitglieder der Ultimate-Stufe erhalten Zugriff auf Server der RTX-5080-Klasse, die GeForce NOW auf Auflösungen von bis zu 5K bei 120 Bildern pro Sekunde anheben. Der Preis bleibt unverändert bei 19,99 US-Dollar pro Monat beziehungsweise 199,99 US-Dollar für eine Zwölfmonatsmitgliedschaft.

Blackwell-Infrastruktur und regionaler Rollout

Die neue Servergeneration basiert auf GPUs der RTX-5080-Klasse mit 62 Teraflops Rechenleistung und 48 GB Framebuffer. Flankiert werden die Grafikeinheiten von AMD-Zen-5-CPUs und NVIDIA-ConnectX-7-SmartNICs. NVIDIA gibt eine bis zu 2,8-fach höhere Bildrate gegenüber der Vorgängergeneration an. Der Ausbau erfolgt schrittweise nach Region. In der ersten Welle gehen vier Standorte in den USA online, darunter San Jose, Los Angeles, Chicago und Newark, sowie zwei europäische Rechenzentren in Paris und Frankfurt. Weitere Regionen folgen laut Anbieter über eine fortlaufend aktualisierte Rollout-Übersicht.

Parallel zur Hardwareaufrüstung verdoppelt sich die spielbare Bibliothek. Über 2.200 Steam-Titel sind nun für das Cloud-Streaming freigegeben. In der App kennzeichnet eine eigene Zeile mit der Bezeichnung „GeForce RTX 5080 Ready“ jene Titel, die für die neue Serverklasse optimiert wurden.

DLSS 4, Cinematic-Quality-Streaming und Latenz

Ultimate-Mitglieder können auf den neuen Servern DLSS 4 Multi-Frame Generation nutzen. Hinzu kommt ein neuer Cinematic-Quality-Streaming-Modus, der mit YUV-4:4:4-Chroma-Subsampling und 10-Bit-HDR auf höhere Farbtreue und Detailgenauigkeit ausgelegt ist. Bei 1080p sind in Verbindung mit NVIDIA Reflex bis zu 360 FPS möglich. Die Click-to-Pixel-Latenz liegt nach Herstellerangaben bei bis zu 30 Millisekunden, die Netzwerklatenz in den meisten Regionen unterhalb von 30 Millisekunden.

Die Blackwell-Server bedienen ein breites Geräteportfolio. Unterstützt werden unter anderem PCs, Macs, Chromebooks, moderne OLED-Fernseher, LG-Geräte mit 4K bei 120 Hz sowie das Steam Deck, das nun bis zu 90 FPS erreicht. Der Infrastrukturausbau bleibt für die bestehenden Abonnementstufen kostenneutral. NVIDIA bringt die Leistungssteigerung damit ohne Preisaufschlag in den Markt.

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