Am 8. Mai 2025 hat Nintendo die Geschäftszahlen für das am 31. März 2025 beendete Geschäftsjahr vorgelegt. Es ist die letzte volle Bilanzperiode der ersten Switch-Generation. Die Hardware-Familie aus Switch, Switch Lite und Switch OLED kommt zum Stichtag auf einen kumulierten Absatz von 152,12 Millionen Einheiten und gehört damit zu den meistverkauften Spielkonsolen überhaupt. Im Berichtsjahr selbst wanderten 10,80 Millionen Konsolen über die Ladentheke, ein Minus von 58,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. So sieht es aus, wenn eine Plattform in die Jahre kommt. Die gleiche Bewegung erlebte bereits Nintendo am Ende früherer Generationen.
Erlöse und Gewinn deutlich unter Vorjahr
Der Nettoumsatz fiel auf 1.164,9 Milliarden Yen. Im Vorjahr waren es noch 1.671,8 Milliarden Yen, das sind 30,3 Prozent weniger. Das Betriebsergebnis sackte um 46,6 Prozent auf 282,5 Milliarden Yen, die operative Marge rutschte von 31,6 auf 24,3 Prozent. Beim Periodengewinn, der den Anteilseignern zugerechnet wird, blieben 278,8 Milliarden Yen übrig, nach zuvor 490,6 Milliarden Yen, ein Rückgang von 43,2 Prozent. Auf der Softwareseite verkaufte Nintendo 155,41 Millionen Einheiten an Erst- und Drittanbietertiteln. Das Bild passt zum geplanten Wechsel zwischen zwei Hardware-Generationen: Die alte Plattform verliert Schwung, die neue taucht in den Büchern noch gar nicht auf.
Switch 2 startet am 5. Juni 2025 mit 15-Millionen-Prognose
Für das laufende Geschäftsjahr, das am 31. März 2026 endet, rechnet Nintendo mit dem Marktstart der Nintendo Switch 2 am 5. Juni 2025. Bei der Hardware veranschlagt das Unternehmen 15,00 Millionen Einheiten für die neue Konsole, bei der Software 45,00 Millionen verkaufte Spiele. In dieser Software-Zahl stecken gebündelte Versionen wie das im Switch-2-Bundle enthaltene Mario Kart World nicht drin. Für die weiterhin erhältliche erste Switch-Generation kalkuliert Nintendo mit 4,50 Millionen Konsolen und 105,00 Millionen Software-Einheiten. Unterm Strich erwartet das Unternehmen einen Nettoumsatz von 1.900,0 Milliarden Yen, ein Plus von 63,1 Prozent, und ein Betriebsergebnis von 320,0 Milliarden Yen, was einem Zuwachs von 13,3 Prozent entspricht. Die rund zehn ersten Verkaufsmonate der Switch 2 fallen damit in den Anlauf eines neuen Hardware-Zyklus, dessen Stückzahlen Nintendo bewusst niedrig ansetzt.