Nintendo: PIF reduziert Beteiligung auf 6,29 Prozent

Der saudische Staatsfonds Public Investment Fund (PIF) hat seine Beteiligung an Nintendo weiter reduziert. Aus der offiziellen Pflichtmeldung im japanischen EDINET geht hervor, dass der Anteil am 7. November 2024 auf 6,29 Prozent gesunken ist. Die Meldung wurde am 13. November veröffentlicht.

Zuvor hielt der Fonds 7,54 Prozent an Nintendo. Damit verringerte sich die Position um 1,25 Prozentpunkte. Die Meldung nennt als Grund die Verringerung des Aktienbesitzes um mindestens einen Prozentpunkt. Eine Begründung für die konkrete Transaktion ist in dem Dokument nicht angegeben.

PIF bleibt bedeutender Nintendo-Aktionär

Trotz des Verkaufs bleibt der PIF einer der größten externen Anteilseigner des japanischen Spielekonzerns. Der Fonds hatte 2022 erstmals etwas mehr als fünf Prozent an Nintendo gemeldet und die Beteiligung später mehrfach erhöht. Die frühere Meldung zum Einstieg des PIF bei Nintendo dokumentiert die ursprüngliche Position von 5,01 Prozent.

Verkäufe nach früheren Ausbauplänen

Der Abbau steht im Gegensatz zu Aussagen aus dem Herbst 2024, wonach der Fonds seine Beteiligung an japanischen Spieleunternehmen bei passenden Gelegenheiten weiter ausbauen könnte. Die aktuelle Pflichtmeldung bestätigt jedoch nur die Veränderung des Nintendo-Anteils und enthält keine Aussage über die künftige Investitionsstrategie.

Der PIF hält über seine Beteiligungen an der Savvy Games Group weiterhin Positionen in mehreren Unternehmen der Spielebranche. Dazu gehören unter anderem Capcom, Koei Tecmo und Electronic Arts. Auch bei Take-Two Interactive war der Fonds indirekt an einem breit diversifizierten Spieleportfolio beteiligt.

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