Netflix stellte am 8. April 2015 das Monitoring-Framework Vector als Open-Source-Projekt bereit. Das offizielle Repository von Netflix beschreibt ein Werkzeug, das Leistungsdaten von Systemen und Anwendungen nahezu in Echtzeit sammelt und im Browser visualisiert.
Metriken aus verschiedenen Systemen
Vector basiert auf Performance Co-Pilot. Ein Metric Poller fragt Messwerte per HTTP von überwachten Hosts ab und stellt sie als Widgets im Browser dar. Das damalige Framework war in AngularJS geschrieben und nutzte D3.js für die Darstellung der Daten.
Open Source für technische Teams
Für Spiele-Backends, Online-Dienste und Build-Infrastrukturen sind Latenzen, Auslastung und Fehlerzustände wichtige Messgrößen. Vector sollte solche Werte während Lasttests sichtbar machen und damit Debugging und Profiling in technischen Teams ergänzen.
Netflix veröffentlichte Vector unter der Apache License 2.0. Als geplante Erweiterungen nannte das Projekt Unterstützung für Cassandra, eine Verbindung mit der eigenen Monitoring-Bibliothek Servo und zusätzliche Darstellungen für Festplattenlatenzen. Die damalige Visual-Studio-2015-Version zeigt einen parallelen Entwicklungsstand bei Microsoft.
