Nach Concord-Debakel: Sony zieht Lehren aus dem Millionen-Flop

Der Elektronikkonzern Sony zieht nach dem Concord-Debakel tiefgreifende Konsequenzen für künftige Spieleveröffentlichungen.

Nach dem katastrophalen Launch wurde der Multiplayer-Shooter bereits nach zwei Wochen offline genommen und das zuständige Entwicklerstudio Firewalk Studios geschlossen. Finanzvorstand Hiroki Totoki räumte ein, dass interne Prozesse und Spieletests künftig viel früher ansetzen müssen.

Bessere Verzahnung der Abteilungen geplant

Totoki kritisierte unter anderem die stark voneinander isolierten Abteilungen des Konzerns, was eine reibungslose Zusammenarbeit zwischen Entwicklung und Vertrieb erschwert habe. Für die Zukunft plant Sony einen ausgewogeneren Mix aus bewährten Einzelspieler-Marken und risikoreicheren Live-Service-Spielen. Neben dem erfolgreichen Helldivers 2 befinden sich weitere Service-Projekte wie Marathon in Entwicklung.

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