Bei Microsoft läuft das Spielegeschäft rückwärts. Das geht aus den am 28. Januar 2026 veröffentlichten Zahlen zum zweiten Quartal des Fiskaljahres 2026 hervor. Im Quartal, das am 31. Dezember 2025 endete, fiel der Gaming-Umsatz um 9 Prozent. Schuld waren vor allem die Xbox-Hardware-Erlöse, die um 32 Prozent einbrachen, dazu ein Minus von 5 Prozent bei Xbox Content and Services. Unterm Strich verlor das Spielegeschäft 623 Millionen US-Dollar.
Weniger verkaufte Konsolen ziehen das Gaming-Geschäft nach unten
Den größten Brocken liefert die Konsolen-Hardware. Microsoft begründet das Minus von 32 Prozent mit einem geringeren Verkaufsvolumen der Konsolen. Bei Xbox Content and Services fehlten 5 Prozent, weil im Vorjahresquartal eine starke First-Party-Content-Leistung für eine hohe Vergleichsbasis gesorgt hatte. Zusammen ergeben beide Posten den Rückgang von 9 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal.
Übergeordnetes Segment hält sich besser als Gaming
Im Segment More Personal Computing, zu dem das Spielegeschäft zählt, schrumpfte der Umsatz um 3 Prozent oder 401 Millionen US-Dollar. Gaming und der Geräteabsatz belasteten, andere Bereiche hielten dagegen. Windows OEM und Devices legten zusammen um 1 Prozent zu, getragen von einem Plus von 5 Prozent bei Windows OEM rund um das Support-Ende für Windows 10. Die Such- und Nachrichtenwerbung wuchs um 254 Millionen US-Dollar oder 7 Prozent. Das operative Ergebnis des Segments sank um 3 Prozent. Eine Verschiebung des Produktmix hin zu margenstärkeren Geschäften stützte die Bruttomarge, aufgezehrt zum Teil von den Lasten im Gaming-Bereich und höheren Investitionen in KI und Rechenkapazität. Die kompletten Zahlen liefert Xbox in seinem Investor-Bericht.
