Microsoft FY25 Q4: Xbox Content and Services legen 13 Prozent zu

Microsoft hat seine Zahlen zum vierten Quartal des Geschäftsjahres 2025, das am 30. Juni 2025 endete, am 30. Juli 2025 vorgelegt. Im Gaming-Geschäft kletterten die Umsätze aus Xbox Content and Services um 13 Prozent über den Wert des Vorjahresquartals. In konstanter Währung blieben davon 12 Prozent Wachstum übrig. Als Treiber nennt der Konzern die First-Party-Inhalte und Xbox Game Pass.

Auf Konzernebene kam Microsoft auf einen Gesamtumsatz von 76,4 Milliarden US-Dollar, ein Plus von 18 Prozent zum Vorjahresquartal. Das operative Ergebnis legte um 23 Prozent auf 34,3 Milliarden US-Dollar zu, der Nettogewinn um 24 Prozent auf 27,2 Milliarden US-Dollar. Der verwässerte Gewinn je Aktie lag bei 3,65 US-Dollar, ebenfalls 24 Prozent über dem Vorjahr.

Gaming im Segment More Personal Computing

Das Gaming-Geschäft steckt im Segment More Personal Computing, das 13,5 Milliarden US-Dollar Quartalsumsatz auswies und um 9 Prozent wuchs. Innerhalb dieses Segments stellt Microsoft das zweistellige Wachstum bei Xbox Content and Services heraus. Die Kategorie sammelt die Einnahmen aus Spielinhalten, In-Game-Transaktionen und dem Abodienst Xbox Game Pass. Sie bündelt also die wiederkehrenden und inhaltsbasierten Erlöse des Gaming-Bereichs.

Das Plus bei den Dienste- und Inhaltserlösen wiegt nach der 2023 abgeschlossenen Übernahme von Activision Blizzard schwerer, denn deren Titel zählen inzwischen zu den First-Party-Inhalten. Microsoft führt die Entwicklung auf das Zusammenspiel aus eigenem Content und der Abonnentenbasis von Xbox Game Pass zurück. Konkrete Abonnentenzahlen oder Erlöse aus Xbox-Hardware nennt die Pressemitteilung zum Quartal nicht.

Cloud und KI tragen das Quartal

Den Ton im Quartal gaben weiterhin Cloud und KI an. Microsoft verwies darauf, dass Azure die Marke von 75 Milliarden US-Dollar Jahresumsatz geknackt habe, bei 34 Prozent Wachstum. An die Aktionäre flossen im Quartal 9,4 Milliarden US-Dollar zurück, in Form von Dividenden und Aktienrückkäufen.

Im Gaming-Bereich fällt das Quartal in eine Phase, in der Microsoft stärker auf Inhalte und Abonnements setzt als auf verkaufte Konsolen. Das zweistellige Plus bei Xbox Content and Services spricht dafür, dass der Weg über Dienste und First-Party-Titel im Berichtszeitraum aufgegangen ist. Die vollständigen Quartalsdaten samt Segmentaufstellung sind in der Pressemitteilung der Microsoft-Investorenbeziehungen zu finden.

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