Logitech hat am 7. März 2017 die G Pro als mechanische Tastatur ohne Nummernblock vorgestellt. Laut deutscher Pressemitteilung war sie mit US-Tastenlayout für 149 Euro UVP im Hersteller-Shop erhältlich. Logitech entwickelte das Modell mit E-Sport-Athleten für Turniere.
Die Romer-G-Schalter lösen laut Logitech nach 1,5 Millimetern aus; die Betätigungskraft nennt der Hersteller mit 45 Gramm. Die beworbene Verbesserung von bis zu 25 Prozent gegenüber anderen mechanischen Schaltern ist eine Herstellerangabe. Sie belegt weder einen gleich großen Vorteil bei der gesamten Eingabelatenz noch bessere Spielergebnisse.
Logitech G Pro ohne Nummernblock und mit abnehmbarem Kabel
Das kompakte Layout soll auf Turnierplätzen mehr Fläche für die Maus lassen. Eine Stahlplatte verstärkt die Konstruktion. Das Kabel wird über einen abnehmbaren Micro-USB-Anschluss verbunden und lässt sich für den Transport vom Gerät trennen. Die Mitteilung enthält dazu keine unabhängigen Belastungstests.
Die RGB-Beleuchtung lässt sich pro Taste mit der Logitech Gaming Software einstellen. Beleuchtungsprofile können im internen Speicher der Tastatur abgelegt werden. Diese Angaben betreffen die Konfiguration der Beleuchtung, nicht eine in der Mitteilung nachgewiesene Speicherung beliebiger Makros.
Bei Entwicklungs- und Testarbeitsplätzen hängt der Nutzen eines kompakten Layouts vom Arbeitsablauf ab: Der Platzgewinn für die Maus geht mit dem Verzicht auf einen separaten Zahlenblock einher. Eine Nutzung unter Linux ist durch diese Ankündigung nicht bestätigt. Für die ältere Logitech G19s gab es dagegen bereits eine dokumentierte Gnome15-Konfiguration unter Linux; daraus folgt keine Kompatibilität der G Pro.
Archivhinweis: Die Preis- und Verfügbarkeitsangaben stammen vom März 2017. Der Beitrag beschreibt die erste G Pro mit Romer-G-Schaltern, nicht spätere G-Pro-X-Modelle und kein aktuelles Kaufangebot.

