LLVM integriert Microsofts CodeView-Format für Debug-Informationen

Das LLVM-Projekt hat am 24. Dezember 2015 eine erste Bibliothek für Microsofts CodeView-Format übernommen. Der offizielle LLVM-Commit vom 24. Dezember stammt von Dave Bartolomeo und legt die Grundlage dafür, Debug-Informationen im CodeView-Format aus LLVM heraus zu erzeugen.

CodeView wird vor allem mit Microsofts nativer Entwicklungsumgebung und den zugehörigen Program Debug Database Dateien verbunden. Die neue Bibliothek enthält Typdefinitionen, Record-Builder und den TypeIndex, über den einzelne Typdatensätze referenziert werden. Ein MemoryTypeTableBuilder kann die Tabelle zunächst im Speicher aufbauen.

Erste Stufe für Compiler und Linker

Die Implementierung deckte zunächst nur Type Records ab. Der Commit nennt einen CodeView-Dumper und Tests als nächste offene Arbeiten. Die vorhandene, vergleichsweise hardwarenahe Schnittstelle sollte trotzdem bereits für Compiler und Linker ausreichen, die Debug-Informationen effizient in das Format schreiben müssen.

Für Debugger und Analysewerkzeuge war damit noch nicht der gesamte Funktionsumfang vorhanden. Eine höhere Abstraktion für die Auswertung der Informationen sollte später auf der Bibliothek aufbauen. Die Arbeit ergänzte damit die laufende Unterstützung nativer Entwicklungswerkzeuge rund um Microsofts MIEngine und LLVMs Debugging-Werkzeuge.

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