Start Entwicklung Lightforge Games schließt 15-Millionen-Dollar-Series-A für sein UE5-RPG ab

Lightforge Games schließt 15-Millionen-Dollar-Series-A für sein UE5-RPG ab

0
Lightforge Games schließt 15-Millionen-Dollar-Series-A für sein UE5-RPG ab
Lightforge Games schließt 15-Millionen-Dollar-Series-A für sein UE5-RPG ab - Bild: GamesBeat

Das von Veteranen aus Blizzard Entertainment und Epic Games gegründete Studio Lightforge Games hat am 8. März 2022 eine Series-A-Runde über 15 Millionen US-Dollar bekannt gegeben. Angeführt wird die Finanzierung von Bitkraft Ventures, beteiligt sind Galaxy Interactive, NetEase und Dune Ventures. Mit den fünf Millionen US-Dollar, die das vollständig dezentral arbeitende Studio bereits zum Start eingesammelt hatte, summiert sich das bisher aufgenommene Kapital auf 20 Millionen US-Dollar. Geschäftsführer ist Matt Schembari.

Investorenkreis und Studioprofil

Neben den institutionellen Geldgebern beteiligten sich mehrere prominente Branchenfiguren als Angel-Investoren an der Runde. Dazu zählen die Streamerin Imane „Pokimane“ Anys samt ihrer Talentagentur RTS, der damalige Polygon-Studios-Chef Ryan Wyatt, Oculus-Mitgründer Nate Mitchell sowie Matthew Ball, Geschäftsführer von Epyllion. Die Zusammensetzung verbindet klassisches Games-Venture-Capital mit Akteuren aus dem Creator- und Plattformumfeld. Einer der Geldgeber, NetEase, hat sein Studio-Engagement in den Jahren danach mehrfach umgebaut. Lightforge Games wurde 2021 gegründet und arbeitet als vollständig dezentral organisiertes Team. Die Gründer bringen Erfahrung aus der Entwicklung großer Titel bei Blizzard und Epic Games mit, woraus sich die Ausrichtung auf ein technisch wie inhaltlich anspruchsvolles Erstprojekt ergibt.

Soziales RPG zwischen Sandbox und Tabletop

Das Debütprojekt entsteht in der Unreal Engine 5 und ist als plattformübergreifendes, soziales Rollenspiel angelegt. Konzeptionell kombiniert der Titel kreative Bau- und Weltgestaltungselemente, wie sie aus Minecraft oder Roblox bekannt sind, mit dem offenen Erzählansatz klassischer Pen-and-Paper-Rollenspiele. Schembari beschrieb das Vorhaben mit den Worten, Spiele entfalteten ihr Potenzial am stärksten, wenn sie eine gemeinsame Erfahrung schaffen; das Team baue ein Spiel, das die Grenzen der Geschichten und Welten erweitern solle, die Spieler gemeinsam erschaffen können. Die Verbindung aus Creator-getriebener Sandbox und Tabletop-Mechanik zielt auf langfristige Spielerbindung durch nutzergenerierte Inhalte. Konkrete Angaben zu Plattformen, Erscheinungszeitraum oder Titel des Spiels nannte das Studio zum Zeitpunkt der Ankündigung nicht.

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein