Nexon hat am 10. November 2017 verfehlte Umsatzerwartungen bei LawBreakers und eine Wertminderung auf vorausbezahlte Lizenzkosten bestätigt. Finanzchef Shiro Uemura erläuterte die Zahlen in der Telefonkonferenz zum dritten Quartal 2017. Die schwächeren LawBreakers-Verkäufe seien der Hauptgrund gewesen, weshalb das Nordamerika-Geschäft hinter der Prognose blieb.
Uemura verwies auf die Konkurrenz durch PlayerUnknown’s Battlegrounds und bezeichnete das Marktumfeld für PC-Online-Shooter als schwierig. Das ist Nexons Erklärung für den enttäuschenden Start, kein unabhängig nachgewiesener Zusammenhang zwischen PUBG-Erfolg und LawBreakers-Verkäufen. Der Bericht nennt keine genaue Umsatzsumme für LawBreakers.
Wertminderung betrifft vorausbezahlte Lizenzkosten
Im selben Gespräch sagte Uemura, LawBreakers mache den überwiegenden Teil der unter sonstigen Aufwendungen verbuchten Wertminderungen aus. Weitere Wertminderungen für das Spiel erwarte Nexon nicht. Diese Erwartung vom November 2017 ist keine Garantie für die spätere wirtschaftliche Entwicklung.
Der Konzern meldete insgesamt 60,4 Milliarden Yen Quartalsumsatz, 36 Prozent mehr als im Vorjahr. Der operative Gewinn lag bei 22,7 Milliarden Yen. Die Schwäche eines einzelnen Titels bedeutete damit keinen konzernweiten Umsatzrückgang.
Für PUBG war bereits eine Xbox-One-Vorschau mit eigener Entwicklungsplanung angekündigt. Nexons Aussage zum Konkurrenzdruck bezog sich dagegen auf den PC-Online-Markt, nicht auf einen bereits gestarteten Xbox-Wettbewerb.
Das Börsenwidget zeigt aktuelle Nexon-Kursdaten. Es bildet nicht den Aktienkurs vom November 2017 ab.

