Kobalt 1.0 ist am 4. März 2017 erschienen. Das Build-System für die JVM ist in Kotlin geschrieben und verwendet Kotlin-Dateien auch für die Build-Beschreibung. Entwickler Cedric Beust gab die erste Hauptversion nach mehr als einem Jahr stabiler Entwicklung frei.
Kobalt führt Aufgaben inkrementell aus und kann voneinander unabhängige Projekte parallel bauen. Die Plug-in-Architektur ist statisch typisiert. Zum Lieferumfang gehören Plug-ins für Kotlin, Java und Groovy. Abhängigkeiten werden standardmäßig aus Maven Central und JCenter bezogen.
Build-Dateien bleiben gültige Kotlin-Klassendateien und können dadurch mit entsprechender Tool-Unterstützung in IntelliJ IDEA bearbeitet werden. Kobalt erkennt aktualisierte Abhängigkeiten und kann neue Versionen melden. Uploads zu Bintray und GitHub sind ebenfalls vorgesehen.
Für Spiele- und andere technische Teams ist der Ansatz vor allem bei JVM- oder Android-Projekten interessant, wenn wiederholte Builds verkürzt und Abläufe im Quellcode beschrieben werden sollen. Die offizielle Projektseite auf GitHub enthält Quellcode und Dokumentation. Ein älterer Beitrag zu Node.js 7.6 behandelt eine weitere Entwicklungswerkzeug-Veröffentlichung.

