Kine: Wie Epic und Stadia Gwen Freys Solo-Projekt finanzierten

Gwen Frey hat im Oktober 2019 erläutert, wie finanzielle Unterstützung von Google und Epic die Weiterentwicklung von Kine ermöglichte. Gegenüber GamesIndustry.biz beschrieb die Chump-Squad-Gründerin den Ausbau von Grafik und Umfang.

Für Zusatzarbeiten bevorzugte sie externe Unternehmen mit Festangestellten, statt eigenes Personal zeitweise einzustellen und wieder zu entlassen. Frey veröffentlichte auch den Ankündigungstrailer von Kine.

Stadia-Builds für ein verteiltes Team

Ein praktischer Vorteil von Stadia war laut Frey der Zugriff per Link: Ein beteiligter Künstler in Großbritannien konnte den Cloud-Build auf seinem Rechner ansehen. Für den gleichen Einblick in Konsolenfassungen hätte sie sonst entsprechende Entwicklerhardware bereitstellen müssen.

Die technische Grundlage war Unreal Engine. Bereits im August hatte Frey gegenüber Epic erklärt, die PC-Fassung von Kine vollständig mit Blueprints umzusetzen. Diese Aussage bezog sich ausdrücklich auf den PC, nicht pauschal auf jede Portierung.

Der Epic Games Store war im Dezember 2018 gestartet. Für Kine war dort eine exklusive PC-Veröffentlichung vorgesehen, zusätzlich zu Konsolenfassungen. Der Stadia-Start war für den 19. November 2019 geplant. Die Angaben dokumentieren die damalige Entwicklungssituation, kein heute verfügbares Stadia-Angebot.

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