Der Epic Games Store ist am 7. Dezember 2018 gestartet. Epic Games nennt für Entwickler einen Umsatzanteil von 88 Prozent, während andere PC-Stores laut der Mitteilung 70 Prozent auszahlen.
Zum Start waren Hades von Supergiant Games, Ashen von Annapurna und A44 sowie Hello Neighbor: Hide and Seek von tinyBuild verfügbar. Epic kündigte außerdem für das Jahr 2019 ein kostenloses Spiel im Abstand von zwei Wochen an und wollte diese Veröffentlichungen selbst finanzieren.
Konditionen als Angriff auf Steam
Die Umsatzverteilung war als zentrales Argument für die neue Plattform angelegt. Der Store sollte weitere Spiele aufnehmen und damit die Position von Epic im digitalen PC-Vertrieb ausbauen. Für die Entwickler lag der Unterschied nicht in einer technischen Engine-Funktion, sondern in der Beteiligung an den Verkaufserlösen.
Epic Games hatte zuvor mit Kamu und Easy Anti-Cheat zwei Werkzeuge für den Betrieb von Online-Spielen übernommen. Der Store ergänzt diese Strategie um einen eigenen Vertriebskanal für PC-Spiele und verbindet ihn mit einer niedrigeren Plattformbeteiligung.

