Keywords Studios: Weitere Übernahmen ohne eigene Spielemarken

Keywords Studios will weitere Unternehmen übernehmen und deren Leistungen gemeinsam vermarkten. Im Originalinterview mit GamesIndustry.biz vom 27. November 2018 erläutert Marketingchef Andrew Brown die Strategie. Eigene Spielemarken seien nicht vorgesehen, um nicht mit Kunden zu konkurrieren.

Das Angebot reicht von Audio, Grafik und Engineering bis zu Lokalisierung, Tests und Spielerbetreuung. Auch Co-Development gehört dazu. Mit der Übernahme von Sperasoft hatte Keywords diesen Bereich bereits erweitert.

Spezialisten behalten ihre Arbeitsweise

Brown beschreibt die Gruppe als Verbund spezialisierter Teams. Übernommene Unternehmen sollten ihre Fähigkeiten behalten und zusätzliche Kunden sowie gemeinsame Prozesse nutzen können. Zu starke Steuerung könne dagegen Personal und Leistung schwächen.

Auch flexiblen Personaleinsatz gegen Produktionsspitzen nennt Brown als Vorteil von Outsourcing. Das ist die Einschätzung eines Anbieters, kein unabhängiger Nachweis, dass Auslagerung Crunch beseitigt. Das Interview kündigt weitere Zukäufe an, nennt aber keinen neuen einzelnen Kaufabschluss.

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