Der schwedische Publisher Jumpgate reagiert auf anhaltende wirtschaftliche Schwierigkeiten mit Einsparungen. An den deutschen Standorten entfallen rund 30 Arbeitsplaetze, besonders betroffen ist das Studio Nukklear in Hannover. Nach der Umstrukturierung verbleiben 35 bis 40 Beschäftigte.
Für 2024 weist Jumpgate einen Umsatz von 6,1 Millionen Euro und ein EBIT von minus 705.000 Euro aus. Das Unternehmen verkaufte das Studio Tableflip Entertainment, zudem verlassen mit Don Geyer und Haakan Mattsson zwei Mitglieder den Vorstand.
Firmenchef Harald Riegler erklärte, die harten Zeiten in der Games-Industrie hielten an und es habe länger gedauert als erwartet, neue Einnahmequellen zu erschließen. Bislang erhielt der Konzern rund 2,0 Millionen Euro Förderung, weitere 2,7 Millionen Euro sind beantragt.
Als Hoffnungsträger gelten das Rennspiel Ed und Edda: Grand Prix Racing von Funatics und der Star-Trek-Titel Galactic Journey von GameXcite. Zur Einordnung siehe die Übersicht der größten gefoerderten Games-Projekte in Deutschland.
