John Wick 3: Unreal Engine und VR helfen bei der Setplanung

Alex Nice entwickelte für John Wick 3 ein begehbares VR-Modell des gläsernen Filmsets mit Unreal Engine 4. Das erläutert der Concept Illustrator im Interview mit Ian Failes vom 8. Juni 2019.

Vor dem realen Aufbau half das Modell bei Beleuchtung, Requisiten und Verkabelung. Stuntleute erkundeten die räumliche Anordnung. Virtuelle Figuren dienten als Platzhalter für Bewegungen und Größenverhältnisse.

Virtuelle Kamera ergänzt die räumliche Vorschau

Nice und Matan Abel entwickelten ein Kamerawerkzeug für unterschiedliche Objektive und Bildausschnitte. Eine Monitorvorschau zeigte weiteren Teammitgliedern die Kamerasicht. Transparente Flächen und Reflexionen erschwerten das Rendering mit 60 Hz.

Nice dokumentiert die Arbeit in einer eigenen Videoübersicht. Die virtuelle Planung ersetzte nicht den realen Kulissenbau.

Unreal Engine 4.20 hatte bereits Werkzeuge für virtuelle Kameras ergänzt. Nice beschreibt dagegen eine projektspezifische Entwicklung.

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