Jenkins 2.0 ist am 26. April 2016 erschienen. Die neue Hauptversion des quelloffenen Automatisierungsservers rückt Pipeline as Code in den Mittelpunkt. Build-, Test- und Auslieferungsschritte lassen sich damit als versionierbare Konfiguration neben dem Quellcode verwalten.
Pipeline as Code für automatisierte Abläufe
Jenkins 2.0 beschreibt Pipelines über eine domänenspezifische Sprache auf Basis von Groovy. Die Konfiguration kann im Repository liegen und gemeinsam mit dem Projekt gepflegt werden. Für Teams, die Spiele oder andere umfangreiche Software bauen, wird dadurch nachvollziehbar, welche Schritte zwischen einer Änderung, dem Build und den automatisierten Tests ausgeführt werden. Einen früheren Ansatz für eng gekoppelte Build-Abläufe beschreibt der Beitrag zu GitLab 8.
Neue Grundeinrichtung und verbesserte Oberfläche
Die offizielle Übersicht zu Jenkins 2.0 nennt neben Pipelines einen neuen Einrichtungsassistenten, vorgeschlagene Plugins und überarbeitete Ansichten für Jobs und Pipelines. Die Installation soll dadurch schneller einen nutzbaren Ausgangspunkt bieten. Zusätzlich wurde die Sicherheitskonfiguration der Ersteinrichtung angepasst, damit neue Jenkins-Instanzen nicht ungeschützt im Netz betrieben werden.
Die neue Hauptversion blieb laut Projekt mit bestehenden Installationen kompatibel und sollte sich als Weiterentwicklung der Jenkins-1.x-Reihe aktualisieren lassen. Jenkins nannte Pipeline as Code, die Grundeinrichtung und die Benutzeroberfläche als zentrale Bereiche für die weitere Entwicklung.
