ISSCC 2018: Intel erprobt feinere Spannungssteuerung für GPUs

Intel hat auf der International Solid-State Circuits Conference 2018 einen GPU-Testchip zur Energieverwaltung vorgestellt. Hiroshige Goto beschreibt den Forschungsaufbau in seinem Konferenzbericht für PC Watch vom 19. Februar. Das offizielle Programm führt den Vortrag für den 12. Februar.

Der Intel GPU-Prototyp nutzt eine Low-Power-Ausführung der Gen9-Architektur in 14 nm mit 18 Execution Units. Zwei von drei Sub-Slices enthalten die neue Spannungssteuerung; die dritte dient als Vergleich. Der Host-PC ist über eine FPGA-Brücke angebunden.

EU Turbo und Retentive Sleep statt gemeinsamer Spannung

Integrierte Regler erlauben feinere Spannungs- und Taktänderungen. EU Turbo kann belastete Recheneinheiten beschleunigen, ohne andere Blöcke auf dasselbe Niveau zu heben. Bei kurzen Pausen senkt Retentive Sleep die Spannung, erhält aber die SRAM-Daten. Goto beschreibt eine Kombination aus DLDO- und Schaltkondensator-Reglern.

Der Testchip ist keine marktreife Grafikkarte. Aus den Untersuchungen folgt kein allgemeiner Spiele-FPS-Vergleich. Intel hatte bereits im November 2017 Raja Koduri für den Aufbau diskreter Grafiklösungen berufen. Der Konferenzbeitrag belegt jedoch weder einen Produkttermin noch einen Preis.

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