IntelliJ IDEA 2017.3: Kotlin 1.2 und neuer Debugger für Entwickler

JetBrains hat IntelliJ IDEA 2017.3 Ende November 2017 veröffentlicht. Die Entwicklungsumgebung erweitert die Codevervollständigung, statische Prüfungen und die Unterstützung für Java-Projekte.

Der Debugger erhält eine Overhead-Ansicht sowie bedarfsgesteuerte Daten-Renderer. Verbesserungen bei asynchronen Stacktraces sollen die Diagnose nebenläufiger Programme erleichtern. Für Gradle-Projekte bündelt ein neues Run Dashboard verschiedene Startkonfigurationen und zeigt Ausgaben im überarbeiteten Build-Fenster.

Kotlin 1.2 und plattformübergreifende Projekte

Das gebündelte Kotlin-Plugin wird auf Version 1.2 aktualisiert. Die offizielle Detailbeschreibung zu Kotlin Multiplatform nennt gemeinsame Module sowie plattformspezifische Module für JVM und JavaScript. IntelliJ IDEA unterstützt das Anlegen, Ausführen, Bearbeiten und Navigieren in solchen Projekten.

Weitere Änderungen betreffen einen REST-Client im Editor, die Synchronisierung von Einstellungen, zusätzliche Git-Ansichten und eine erweiterte Docker-Integration. Für technische Teams mit großen Codebasen kommen damit Diagnose, Versionsverwaltung und verschiedene Laufzeitumgebungen in einer Oberfläche zusammen.

Die neue Version setzt die Entwicklung der IntelliJ-IDEA-Werkzeuge aus dem Jahr 2016 fort. Auch die Cross-Plattform-IDE JetBrains Rider nutzt die IntelliJ-Plattform und richtet sich unter anderem an .NET- und Unity-Projekte.

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