Intel hat am 28. März 2017 acht Prozessoren der Familie Xeon E3-1200 v6 vorgestellt. Sie richten sich an Einstiegsserver kleiner Unternehmen und professionelle Workstations. Der Vertrieb über OEMs und Handelspartner begann am selben Tag.
Die Familie unterstützt bis zu 64 GB ECC-Arbeitsspeicher mit 2.400 MHz. Ausgewählte Modelle besitzen Intel HD Graphics P630. Für den Xeon E3-1280 v6 nennt Intel 3,90 GHz Basistakt und bis zu 4,20 GHz mit Turbo Boost.
VR-Anwendungen benötigen passend ausgestattete Workstations
Zu den genannten Aufgaben gehören Design, Analyse und Rendering. Intel führt auch professionelle VR-Anwendungen an, setzt dafür aber ein System voraus, das die Anforderungen des jeweiligen Headsets erfüllt. Die integrierte Grafik allein ist damit keine Zusage für VR-Tauglichkeit.
Software Guard Extensions sollen sensible Daten wie Verschlüsselungsschlüssel vor unerlaubtem Zugriff schützen. Intel Authenticate ergänzt konfigurierbare Mehrfaktor-Authentifizierung.
Intels beworbene Leistungszuwächse beruhen auf eigenen SPEC-Vergleichen mit E3-v2-Systemen. In den Fußnoten unterscheiden sich auch Betriebssysteme und weitere Komponenten. Daraus folgt kein pauschaler Leistungsgewinn für jedes Rendering- oder Entwicklungsprojekt.
Bereits im Januar hatte Intel die Kaby-Lake-Familie für Desktop-PCs und leistungsstarke Notebooks erweitert. Die E3-v6-Meldung dokumentiert den damaligen Stand der Workstation- und Serverplattform, keine aktuelle Kaufempfehlung.

