CES 2017: Intel erweitert Kaby Lake für Desktop-PCs und Notebooks

Intel hat am 3. Januar zur CES 2017 mehr als 40 weitere Core- und Xeon-Prozessoren der Kaby-Lake-Familie angekündigt. Die Erweiterung richtet sich an Desktop-PCs und leistungsstarke Notebooks. Sie ergänzt die bereits im August 2016 eingeführten Mobilprozessoren der siebten Core-Generation.

Die Architektur war damit bereits vor der Messe in Notebooks verfügbar. Dell hatte sein XPS 13 Developer Edition im Herbst auf Kaby Lake umgestellt. Die neuen Modelle vergrößern nun den Einsatzbereich für leistungsfähigere Systeme.

Leistungsangaben vergleichen nicht mit Skylake

Intel bewirbt bis zu 20 Prozent mehr Notebook- und 25 Prozent mehr Desktop-Leistung. Die Fußnoten nennen dafür SYSmark 2014: Beim Notebook wird der Core i7-7700HQ mit dem i7-4700HQ verglichen, beim Desktop der i7-7700K mit dem i7-4770K. Die Vergleichsgeräte stammen damit aus der älteren Haswell-Generation, nicht aus der unmittelbaren Vorgängergeneration Skylake.

Diese Werte sind Herstellerangaben zu konkreten Systemkonfigurationen. Sie belegen weder einen entsprechenden Zuwachs gegenüber jedem bisherigen PC noch dieselbe Steigerung der Bildrate in Spielen.

4K-Medienverarbeitung hängt von der Ausstattung ab

Die in 14nm+ gefertigten Prozessoren sollen auch die 4K-Medienverarbeitung unterstützen. Intel nennt integrierte HD- beziehungsweise Iris-Plus-Grafik, abhängig vom Modell. Für Gaming- und Entwicklungsrechner bleibt daher die konkrete Ausstattung entscheidend: Eine gemeinsame Generationsbezeichnung bedeutet nicht, dass Grafikleistung und verfügbare Funktionen bei allen Geräten identisch sind.

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