Das britische Indie-Label Pantaloon hat eine Finanzierungsrunde über 150.000 Pfund abgeschlossen, umgerechnet rund 173.000 Euro. Zu den Geldgebern zählt Markus Wilding, der zuvor bei 2K und Take-Two tätig war.
Gründer Jamin Smith will mit dem Kapital das Portfolio von bislang drei auf sechs Titel erweitern. Das Label positioniert sich als Partner für riskantere, kreative Indie-Projekte in einem zunehmend vorsichtigen Marktumfeld.
Zur Risikosteuerung setzt Pantaloon auf die Technologieplattform LootLocker, die wiederkehrende Backend-Aufgaben übernimmt. Über gezielte Kuration und gemeinsame Werkzeuge soll das Indie-Publishing planbarer werden.
Wie unabhängig produzierte Spiele auch ohne großen Apparat Reichweite finden, zeigt das Kölner Studio Quad Head mit dem Koop-Titel Pratfall.
