IFA 2025: Philips Hue Bridge Pro steuert bis zu 150 Leuchten

Signify hat am 4. September 2025 im Umfeld der IFA 2025 die Philips Hue Bridge Pro vorgestellt. Die neue Steuerzentrale verwaltet bis zu 150 Leuchten und 50 Schalter oder Sensoren. Für den deutschen Markt nennt der Hersteller 89,99 Euro als unverbindliche Preisempfehlung und einen Verkaufsstart im September 2025.

Im schwarzen Gehäuse arbeitet der neue Hue Chip Pro. Sein Prozessor soll fünfmal leistungsfähiger sein als der Chip der bisherigen Hue Bridge, der Speicher fällt laut Signify 15-mal größer aus. Dadurch lassen sich mehr als 500 eigene Lichtszenen sichern. Die höhere Kapazität ist vor allem für Installationen relevant, die bislang mehrere Bridges benötigten.

Philips Hue Bridge Pro in einem beleuchteten Wohnraum - Bild: Signify
Philips Hue Bridge Pro in einem beleuchteten Wohnraum – Bild: Signify

MotionAware wertet Änderungen im Zigbee-Funknetz aus

Mit Hue MotionAware können kompatible Leuchten zusätzlich als Bewegungsmelder dienen. Drei oder vier Lampen bilden dafür einen Erfassungsbereich. Die Bridge analysiert Veränderungen der Zigbee-Signale, die entstehen, wenn sich eine Person zwischen den Leuchten bewegt. Ein zusätzlicher Bewegungssensor oder eine Kamera ist dafür nicht nötig.

Das Philips-Hue-Entwicklerportal stellte am selben Tag Schnittstellen zum Erstellen, Konfigurieren und Auslesen dieser Bewegungsbereiche bereit. Anwendungen können MotionAware damit in eigene Steuerungen einbinden. Signify weist zugleich auf Bedingungen und Einschränkungen für die Nutzung der Funktion hin.

Beim Umstieg lassen sich die Einstellungen einer bisherigen Hue Bridge auf das Pro-Modell übertragen. Das Zusammenführen der Daten mehrerer Bridges war zum Start noch nicht verfügbar und wurde für einen späteren Zeitpunkt angekündigt. Die offiziellen Versionshinweise führen die Start-Firmware 2071096000 vom 4. September 2025 und nennen MotionAware als zentrale neue Funktion.

Hue Sync für PC erhält einen KI-Modus

Die Produktvorstellung umfasst auch Software für Entertainment-Setups. Ein neuer Modus der Hue Sync App für PC soll mit künstlicher Intelligenz relevante Ereignisse auf dem Bildschirm erkennen und die Beleuchtung gezielter darauf abstimmen. Einen genauen Termin für dieses Update nennt Signify in der Ankündigung nicht.

Bereits 2019 verband die Philips Hue Play HDMI Sync Box Spiele mit dynamischer Raumbeleuchtung. Die nun angekündigte PC-Funktion verlagert einen Teil der Szenenanalyse in die Software. Zusätzlich ist der generative Hue-Assistent seit September 2025 in Deutschland, Österreich und der Schweiz verfügbar und soll später auch Automatisierungen aus Texteingaben erzeugen.

Neue Einstiegsleuchten und Hue Secure Hardware

Zur IFA-Ankündigung gehören außerdem die günstigere Philips Hue Essential Reihe, neue Lightstrips für Innen- und Außenbereiche sowie eine Hue Secure Türklingelkamera mit 2K-Auflösung. Die Essential-Leuchten lassen sich per Bluetooth oder über eine Hue Bridge steuern. Für die Türklingelkamera nennt Signify 169,99 Euro, das Paket mit smartem Gong kostet 199,99 Euro.

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