Jabra hat auf der IFA 2019 in Berlin das Nachfolgemodell der Bluetooth-Hörstöpsel Elite 65t vorgestellt. Die neuen Elite 75t sind laut Hersteller um 20 Prozent kleiner als ihr Vorgänger, bieten aber eine längere Akkulaufzeit und kommen mit einem überarbeiteten Ladeetui mit Magnetfixierung.
Die Stöpsel selbst erreichen 7,5 Stunden Laufzeit, der Vorgänger brachte es auf 5 Stunden. Das Ladeetui fasst weitere 20,5 Stunden Kapazität, womit sich insgesamt 28 Stunden ergeben. Jabra tauscht den Micro-USB-Anschluss gegen USB-C aus; eine drahtlose Ladefunktion soll zu einem späteren Zeitpunkt per Firmware-Update folgen. Die neue Magnetfixierung im Etui hält die Stöpsel bei geöffnetem Deckel sicher an ihrem Platz.
Bluetooth 5.0 und vier Mikrofone
Die Elite 75t laufen mit Bluetooth 5.0 und können mit zwei Geräten gleichzeitig verbunden bleiben. Vier MEMS-Mikrofone sollen Umgebungsgeräusche und Windgeräusche herausfiltern, damit Anrufer den Nutzer auch in lauten Umgebungen gut verstehen. Die Ohrerkennung des Vorgängers ist übernommen: Beim Herausnehmen eines Stöpsels pausiert die Wiedergabe automatisch. IP55 schützt gegen Schwitzwasser und Spritzwasser.
Bedient wird das Modell per physischen Tasten, keine Wischgesten. Bei Entwicklungsarbeitsplätzen, Streaming-Setups und Remote-Collaboration-Anwendungen ist die Mikrofon-Architektur der Elite 75t direkt relevant: Vier Mikrofone, aktive Windgeräuschunterdrückung und klare Sprachübertragung auch in Großraumbüros oder auf Messen entsprechen den Anforderungen an ein Headset für professionelle Videokommunikation.
Einen Verkaufspreis nannte Jabra zur IFA-Vorstellung nicht. Das Modell soll im Herbst 2019 in den Handel kommen; der Vorgänger Elite 65t war zu Marktstart für rund 170 Euro erhältlich.

