Razer und MSI bringen zur IFA 2019 dedizierte GeForce-Grafik in kompakte Notebooks. Neben dem im Messeüberblick angekündigten Blade Stealth 13 steht MSIs Prestige 14 für die Arbeit an Medieninhalten. Die Herstellerdaten zeigen Unterschiede jenseits der gemeinsamen GTX-1650-Bezeichnung.
Blade Stealth 13: Full HD oder 4K-Touchdisplay
Razer hat am 3. September GTX-1650-Ausführungen mit Core i7-1065G7, 16 GB LPDDR4 und 512-GB-PCIe-SSD angekündigt. Zur Wahl stehen ein mattes Full-HD-Display und ein 4K-Touchdisplay. Beide decken laut Hersteller den sRGB-Farbraum vollständig ab. Der Blade-Stealth-Vorgänger von 2018 bot eine GeForce MX150.
Die ebenfalls angekündigte Mercury-White-Version nutzt dagegen Intel Iris Plus und eine 256-GB-SSD. Sie darf beim Vergleich von Preisen oder Grafikleistung nicht mit den GTX-Modellen gleichgesetzt werden. Razer nennt Thunderbolt 3 und Wi-Fi 6 für alle drei Varianten.
Prestige 14: sechs Kerne und optional Adobe RGB
MSI kündigte am 29. August das Prestige 14 mit bis zu sechs Intel-Core-i7-Kernen und GTX 1650 Max-Q mit 4 GB GDDR5 an. Das optionale 14-Zoll-4K-Panel soll 100 Prozent Adobe RGB abdecken. Die Spezifikation nennt bis zu 16 GB verlöteten LPDDR3-2133-Speicher und 1,29 Kilogramm Gewicht.
Für Peripherie stehen beim Prestige 14 zwei Thunderbolt-3-Anschlüsse mit USB-C-Ladefunktion, zwei USB-A-2.0-Buchsen und microSD bereit. Farbraum, Speicherbestückung und Anschlüsse sind damit konkret vergleichbar. Aus diesen Ankündigungen allein ergibt sich jedoch kein gemessener Vorsprung bei Bildraten oder Rendering unter Dauerlast.

