Start Entwicklung ID@Xbox Developer Acceleration Program: Porting, Green Room und Prototyping im Detail

ID@Xbox Developer Acceleration Program: Porting, Green Room und Prototyping im Detail

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ID@Xbox Developer Acceleration Program: Porting, Green Room und Prototyping im Detail
ID@Xbox Developer Acceleration Program: Porting, Green Room und Prototyping im Detail - Bild: offizielle Quelle

Microsoft hat das ID@Xbox Developer Acceleration Program am 24. August 2023 in einem Beitrag auf der Game-Dev-Plattform vorgestellt. Damit liegt offen, wie der Konzern unterrepräsentierte Entwicklerinnen und Entwickler fördern will. Das Programm besteht aus drei Säulen: einer Porting-Förderung, der Lernreihe Green Room und einer Prototyping-Initiative. Es geht darum, Zugangshürden für Studios aus unterrepräsentierten Gemeinschaften abzubauen und ihnen einen Weg zur Veröffentlichung auf der Konsole von Xbox zu eröffnen. Geschrieben hat den Beitrag Annette Gonzalez, Program Manager des ID@Xbox Developer Acceleration Program.

Geld für die Portierung, ohne Anteile abzugeben

Die Porting-Komponente zahlt Mittel, die nicht zurückgezahlt werden müssen. Sie decken die Kosten, die bei der Portierung eines Spiels auf Xbox anfallen. Laut Microsoft gibt es dabei weder Exklusivitäts- noch Beteiligungsforderungen. Studios geben also keine Anteile ab und binden sich an keine Plattform. Dazu kommt auf Wunsch Marketing-Unterstützung über die Xbox-Kanäle. Gestartet ist diese Initiative nach Angaben des Unternehmens 2019. Seitdem kamen über 100 Entwicklerpartner hinzu, von denen bislang mehr als 30 Titel erschienen sind. Damit ist die Porting-Säule der älteste und am weitesten ausgebaute Teil des Programms.

Was Green Room und die Prototyping-Initiative bieten

Die Lernsäule läuft unter dem Namen Green Room. Dahinter stecken virtuelle Sessions, in denen Xbox-Verantwortliche Themen aus dem Entwickleralltag durchgehen: Marketing, Zertifizierung, Monetarisierung und das Management über den Produktlebenszyklus. Das Format lebt von Live-Fragerunden mit direktem Draht zu Fachleuten und richtet sich an aufstrebende Studios. Die juengste Säule, die Prototyping-Initiative, steckt noch in der Pilotphase. Sie vergibt Mittel ohne Rückzahlung für innovative Prototypen und arbeitet zunächst mit einer kleinen Partnergruppe. Angesprochen sind Entwicklerinnen und Entwickler aus unterrepräsentierten Gemeinschaften, darunter Schwarze, indigene und lateinamerikanische Schaffende, die LGBTQIA+-Community, Frauen, Menschen mit Behinderung, Studios aus Schwellenmärkten sowie Teams mit Fokus auf Barrierefreiheit. Wer Interesse hat, registriert sich über xbox.com/id. Als Kontaktadresse nennt Microsoft IDAP@microsoft.com.

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