ICO: Britische Datenschutzbehörde veröffentlicht Hinweise für Game-Designer

Die britische Datenschutzbehörde ICO hat im Februar 2023 Hinweise für Game-Designer veröffentlicht, die Online-Spiele an den Children’s Code anpassen sollen. Die Behörde verweist in ihrer späteren Children’s-Code-Strategie darauf, dass Prüfungen bei Spieleunternehmen zu eigenen Empfehlungen für Game-Designer führten.

Die Empfehlungen richten sich an Studios und Publisher, deren Spiele wahrscheinlich von Kindern genutzt werden. Dazu gehören Fragen zu Datensparsamkeit, Transparenz, Profiling, In-Game-Kommunikation, Geolokalisierung, Standardoptionen und kindgerechten Informationen.

Datenschutz als Designaufgabe

Für Entwickler ist der Ansatz relevant, weil Datenschutz nicht erst beim Betrieb eines Spiels beginnt. Altersangemessene Voreinstellungen, verständliche Hinweise und Schutzmechanismen müssen in Account-Systeme, Matchmaking, Chat, Analysefunktionen und Monetarisierung eingebaut werden.

Die ICO stellte den Bezug zu freiwilligen Audits bei Studios und Publishern her. Damit wurde Games-Compliance stärker als konkretes Produktionsproblem behandelt, nicht nur als juristische Prüfung nach dem Launch. Besonders Live-Service-Spiele und Online-Plattformen sind davon betroffen, weil dort Nutzerdaten dauerhaft anfallen.

Weitere News

Weitere News

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein