IBC 2026: ASUS zeigt ProArt-Hardware für KI- und Videoworkflows

ASUS zeigt auf der IBC 2026 in Amsterdam neue ProArt-Hardware für lokale KI- und Videoworkflows. Vom 11. bis 14. September stehen am Stand B36 in Halle 11 unter anderem die ProArt-Laptops P16 und P14 mit RTX Spark, der Mini-PC GR1X sowie Monitore mit SDI-Anschlüssen. Die Anwendungsbeispiele reichen von 3D-Projekten und Weltaufbau bis zur 4K- und 12K-Videobearbeitung.

ProArt RTX Spark für lokale KI-Workflows

Die ProArt P16 und P14 kombinieren laut ASUS eine RTX-Spark-Plattform mit bis zu 128 GB gemeinsam genutztem Speicher und bis zu einem Petaflop KI-Leistung. Die Geräte sollen große Sprachmodelle mit bis zu 120 Milliarden Parametern, generative 4K-Videos und umfangreiche 3D-Projekte direkt auf dem Rechner verarbeiten. Für Spieleentwickler und technische Artists ist vor allem der genannte Einsatz bei der Erstellung von Spielwelten und beim Training konsistenter Figuren, Szenen und visueller Stile relevant.

Die ProArt-P16- und P14-Modelle mit RTX Spark hatte ASUS bereits Anfang September mit dem GR1X im Umfeld der IFA gezeigt. Auf der IBC stehen nun die Produktionsabläufe im Vordergrund. ASUS verbindet die Laptops mit Lumina-Pro-OLED-Displays mit bis zu 120 Hz und 1.600 Nits Spitzenhelligkeit. Dazu kommen geprüfte ComfyUI-Workflows und lokale Werkzeuge für Bild- und Videobearbeitung.

SDI-Monitore und Workstations für die Produktion

Das Monitorprogramm umfasst den PA27UCDV mit 4K-QD-OLED sowie die Modelle PA27USD und PA32USD mit 12G-SDI beziehungsweise zwei SDI-Schnittstellen. Damit richtet sich die Präsentation auch an Studios, die Kamerasignale und farbkritische Nachbearbeitung in einem gemeinsamen Produktionsablauf verbinden. Für die lokale KI-Inferenz zeigt ASUS außerdem den ExpertCenter Pro ET500I mit Intel Arc Pro B70. Der ET900A X9 soll KI-gestützte Videogenerierung in Echtzeit auf einer Workstation mit mehreren GPUs demonstrieren.

Als weitere Kombination zeigt ASUS den XG Core zusammen mit einem Zenbook 14. Die externe GPU-Leistung wird dabei über ein einzelnes USB4-Kabel angebunden. Neben der Videoproduktion nennt ASUS für die Messe auch 3D-Rendering und KI-Entwicklung als Einsatzfelder. Preise und Termine für die neu gezeigten IBC-Konfigurationen nennt die Mitteilung nicht.

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