GYLD erhält eine Million Dollar für datenbasiertes Spiele-Research

Die Publishing- und Investmentagentur GYLD hat laut GamesIndustry.biz eine Million Dollar aufgenommen, um Critical Compass weiterzuentwickeln. Das System untersucht Merkmale eines Spiels, die mögliche Zielgruppe sowie Markt-, Storefront-, Community- und Wettbewerbsdaten.

Critical Compass befindet sich seit 2020 in Entwicklung und wurde laut GYLD bereits bei Entscheidungen über Finanzierung, Publishing und Greenlights eingesetzt. Die offizielle Plattformbeschreibung betont geprüfte Daten und menschliche Analysten, die die Ergebnisse bewerten und für Empfehlungen verantwortlich bleiben.

Clair Obscur diente als früher Praxistest

GYLD setzte eine frühe Version des Systems bei einem Prototyp von Sandfall Interactives Clair Obscur: Expedition 33 ein. Die Analyse sah die Alleinstellungsmerkmale des Projekts eng mit konkreten Spielerbedürfnissen verbunden. GYLD arbeitete anschließend an der Suche nach einem passenden Publisher und an den Vertragsbedingungen mit.

Nach Angaben der Agentur wurde Critical Compass für Projekte mit Budgets zwischen 300.000 und mehr als 60 Millionen Dollar genutzt. Das Unternehmen nennt außerdem mehr als 100 Millionen Dollar an unterstützten Finanzierungs- und Publishing-Ergebnissen bei über 45 Projekten. Diese Angaben stammen aus der Unternehmensdarstellung und sind keine unabhängige Marktstatistik.

Die neue Finanzierung soll das System tiefer in Konsolen- und Mobile-Daten ausbauen, kundenspezifische Agenten und Workflows ermöglichen und den Zugang für kleinere Teams günstiger machen. GYLD begrenzt die Zahl neuer Projekte zunächst auf zehn zusätzliche Reports pro Monat, weil jeder Report weiterhin von menschlichen Analysten begleitet wird.

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