Google hat am 7. März Container Builder als allgemein verfügbares, eigenständiges Build-Werkzeug vorgestellt. Der Dienst führt Build-Schritte auf Googles Infrastruktur aus und lässt sich über eine REST-API sowie die gcloud-Kommandozeile ansprechen.
Bei den einzelnen Funktionen unterscheidet die Versionshistorie vom 6. März jedoch zwischen Freigabe und Beta: Die Oberfläche einschließlich Build-Historie ist allgemein verfügbar. Automatische Build-Trigger starten als Beta. Sie reagieren auf Änderungen an Branches oder Tags in GitHub, Bitbucket und Cloud Source Repositories.
Docker-Images als einzelne Build-Schritte
Die Arbeitsschritte laufen in Docker-Containern. Teams können eigene Images verwenden, Tests ausführen und Build-Werkzeuge vom später ausgelieferten Image trennen. Ein Container muss nicht das Ergebnis sein: Google zeigt auch einen Ablauf, der eine Go-Anwendung kompiliert und die Binärdatei in Cloud Storage ablegt.
Für Entwickler betrifft der Dienst damit die Erstellung und Verpackung von Software. Der anschließende Betrieb einer Anwendung ist eine gesonderte Aufgabe. Ein erfolgreicher Build ersetzt weder einen Deployment-Plan noch die Prüfung des Zielsystems.
120 kostenlose Build-Minuten pro Tag
Zum Start nennt Google 120 kostenlose Build-Minuten täglich pro Abrechnungskonto. Darüber hinaus berechnet der Anbieter 0,0034 US-Dollar je Minute. Diese Konditionen beziehen sich auf die Ankündigung vom März 2017.

