GitHub und Google verbinden Cloud Build mit dem GitHub-Workflow. GitHub hat am 26. Juli 2018 die Integration für automatisierte Builds und Tests angekündigt. Sie ist über den GitHub Marketplace verfügbar und meldet Prüfergebnisse direkt an das Repository zurück.
Für den Einstieg beschreibt Google automatische Container-Builds für Repositories mit Dockerfile. Fortgeschrittene Abläufe lassen sich in einer cloudbuild.yaml mit eigenen Build-Schritten festlegen. Mehrere Builds können parallel laufen; Zugriffsrechte regeln, wer Builds anlegen und einsehen darf und wo die erzeugten Artefakte gespeichert werden.
Prüfergebnisse direkt am Pull Request
Die Integration nutzt die GitHub Checks API, die bereits seit Mai als Public Beta bereitsteht. Statusberichte, Code-Anmerkungen und weitere Build-Informationen erscheinen damit innerhalb von GitHub. Vollständige Logs und der Verlauf bleiben über die Google Cloud Console zugänglich.
Eine automatische Empfehlung für passende CI-Werkzeuge ist zum Ankündigungszeitpunkt noch nicht für alle Konten freigeschaltet. GitHub will dafür Dockerfiles im Stammverzeichnis erkennen, sofern noch kein CI-Dienst eingerichtet ist. Die Empfehlungen sollen in den folgenden Monaten schrittweise ausgerollt werden.
Eigene Cluster noch nicht allgemein unterstützt
Google nennt Google Kubernetes Engine und App Engine als Ziele für die Bereitstellung. Eine Anbindung eigener On-Premises-Cluster wird dagegen erst als kommende Alpha beschrieben. Für Spiele- und Softwareteams ist der Dienst damit etwa für containerisierte Backend- und Testprozesse interessant; eine allgemeine Unterstützung für Konsolen-Builds ist nicht Gegenstand der Ankündigung.
Die Release Notes vom 24. Juli 2018 dokumentieren die Umbenennung von Container Builder in Cloud Build, die neue GitHub-App und die Ablage nicht containerbasierter Artefakte in Cloud Storage. Dieser Versionsstand ist von später ergänzten Funktionen des Dienstes zu unterscheiden.

