GitHub stellt die Checks API als Public Beta bereit. Im offiziellen Changelog vom 7. Mai 2018 nennt GitHub Continuous Integration, Linting und Abnahmetests als erste Einsatzbereiche.
Die API erweitert die bisherigen Build-Statusmeldungen um detailliertere Informationen. Entwickler können damit aus CI- und Prüfwerkzeugen heraus Ergebnisse an ein Repository melden und die Rückmeldung im Checks-Bereich eines Pull Requests anzeigen lassen.
Fehler direkt am betroffenen Code prüfen
Checks können den Status eines Builds mit zusätzlichen Details verbinden. Fehler lassen sich dadurch näher an den betroffenen Änderungen anzeigen, statt nur einen allgemeinen Erfolg oder Fehlschlag zu melden. GitHub kündigte außerdem die Möglichkeit an, einen fehlgeschlagenen Build aus der Oberfläche erneut zu starten.
Zum Start unterstützte die Checks API die REST API. Eine GraphQL-Anbindung sollte später folgen. Für Spiele- und Softwareteams ist das Muster vor allem bei automatisierten Builds, Linting, Tests und Freigaben relevant, weil Prüfungen direkt im Pull-Request-Workflow sichtbar werden.
Die Ankündigung ergänzt die frühere Öffnung von MSBuild auf GitHub. Beide Meldungen betreffen Werkzeuge, mit denen technische Teams Quellcode, Build-Prozesse und Rückmeldungen enger verbinden können.

