GitHub Marketplace: Werkzeugmarktplatz und freigegebene Apps

GitHub hat am 22. Mai 2017 den Marketplace für Entwicklerwerkzeuge geöffnet. Zum Start nannte GitHub mehr als ein Dutzend Anbieter, darunter Travis CI, Appveyor, ZenHub und Sentry. Der offizielle Ankündigungsfilm stellt die Idee des Werkzeugmarktplatzes vor.

Der Marketplace bündelte Werkzeuge für Continuous Integration, Projektverwaltung und Code-Reviews. GitHub wollte deren Kauf und Nutzung ohne getrennte Konten und Zahlungswege vereinfachen. Ein Werkzeugangebot ist allerdings noch keine fertig konfigurierte Build-Pipeline für ein Spieleprojekt.

GitHub Apps verlassen die Vorabphase

Parallel gab GitHub Apps frei. Integrationen konnten selbst über die API handeln, ohne Nutzer zu imitieren. Zugriffe ließen sich auf benötigte Inhalte und ausgewählte Repositories begrenzen. Die Details zur Freigabe gehören zur selben Produktankündigung.

Auch die GraphQL-API verließ das Early-Access-Programm. Entwickler konnten damit gezielt Daten über eine Abfrage anfordern, statt mehrere Endpunkte einzeln anzusprechen. Das bedeutet keine automatische Optimierung jeder Abfrage oder aller Netzwerkzugriffe.

Bereits im April hatte GitHub das Developer Program für alle Entwickler geöffnet. Für Studio-Werkzeuge betreffen die Neuerungen unterschiedliche Aufgaben: Erwerb einer Integration, deren Zugriffsrechte und das Abfragen von Entwicklungsdaten. Die Verbindung zu Builds und Code-Reviews entsteht erst durch die jeweilige Integration.

Archivhinweis: Der Beitrag dokumentiert den Start im Mai 2017, nicht heutige Preise oder den aktuellen Anbieterbestand. Das offizielle Videomotiv zeigt eine inszenierte Marktszene, keinen Software-Screenshot.

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