GeForce NOW erhält globale Steuerung für DLSS 4.5

NVIDIA hat am 15. Oktober zusätzliche DLSS-4.5-Einstellungen für GeForce NOW freigeschaltet. Sie erlauben Anpassungen an Super Resolution, Ray Reconstruction und Frame Generation in unterstützten Spielen. Die Berechnung erfolgt auf den Cloud-Systemen, nicht auf einer neu eingebauten Grafikkarte im Endgerät.

Die offizielle Anleitung zu den DLSS-Overrides nennt native Anwendungen für Windows, macOS, ChromeOS, Linux und SteamOS sowie ausgewählte Browser. Die Optionen stehen unter Gameplay und Streaming-Qualität. Sie gelten global: Unterschiedliche Werte pro Spiel müssen vor dessen Start neu eingestellt werden.

Dynamische Frame Generation bleibt an Ultimate gebunden

Dynamische Mehrbildgenerierung bis zum Faktor 4X setzt eine Ultimate-Mitgliedschaft und einen RTX-5080-Server voraus. Auf RTX-4080-Systemen und im Performance-Tarif ist die Auswahl eingeschränkter; im Gratiszugang nennt NVIDIA nur Super Resolution. Die Spielunterstützung bleibt ebenfalls Voraussetzung. Entwickler können Overrides ausschließen.

Der Status lässt sich während des laufenden Spiels im GeForce-NOW-Overlay kontrollieren. Menüs oder Zwischensequenzen können die Funktion als inaktiv anzeigen, ohne dass die Einrichtung grundsätzlich fehlgeschlagen ist. Super-Resolution- und Ray-Reconstruction-Modell-Overrides werden laut Anleitung nicht gleichzeitig angewandt.

Die Cloud-Steuerung ergänzt die zuvor vorgestellten DLSS-4.5-Funktionen für RTX. Zusätzliche generierte Bilder sind dabei nicht mit derselben Zahl vollständig berechneter Spielzustände gleichzusetzen. Einen eigenen Latenz- oder Qualitätsvergleich hat die Redaktion nicht durchgeführt.

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