Start Entwicklung GDC 2025: Havok führt Per-Title-Preismodell ein und zeigt neuen Tech-Demo-Trailer

GDC 2025: Havok führt Per-Title-Preismodell ein und zeigt neuen Tech-Demo-Trailer

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GDC 2025: Havok führt Per-Title-Preismodell ein und zeigt neuen Tech-Demo-Trailer
GDC 2025: Havok führt Per-Title-Preismodell ein und zeigt neuen Tech-Demo-Trailer - Bild: https://www.havok.com/blog/pricing-update/

Havok hat ein neues Lizenzmodell vorgestellt und macht seine Physik- und Navigationstechnologie damit für deutlich mehr Studios zugänglich. Der Kern: eine einmalige Gebühr von 50.000 US-Dollar pro Titel, ohne laufende Umsatzbeteiligung. Gedacht ist das für Spielefirmen mit einem Titelbudget bis 20 Millionen US-Dollar, ausgeliefert werden darf auf Konsole, PC und Mobile.

Lizenziert werden auf dieser Basis Havok Physics und Havok Navigation, jeweils als Plug-in-Versionen. Studios bekommen den vollen Funktionsumfang und dürfen die Plugins auch selbst anpassen. Wer in der Unreal Engine arbeitet, erreicht die Technik also ohne den bisherigen Großkunden-Apparat. Genau auf diese mittelgroßen Teams zielt der Schritt, die mit der Engine immer aufwendigere Produktionen stemmen und bisher durchs Raster fielen.

Feste Pauschale statt Umsatzbeteiligung

Bislang richtete sich der Preis bei Havok nach Projektumfang, Plattformen und ausgewählten Produkten, ausgelegt war das vor allem auf AAA-Produktionen. Für die neue Zielgruppe ersetzt der Anbieter diese Verhandlungsbasis durch einen festen Betrag pro Titel und Produkt. Weil keine Umsatzbeteiligung dazukommt, bleiben die Lizenzkosten kalkulierbar, egal wie gut sich ein Spiel am Ende verkauft. Die Havok-Geschäftsführung begründet den Schritt mit der wachsenden Zahl kleinerer Studios, die statt mehrerer hundert nur ein paar Dutzend Leute beschäftigen und ihre Projekte technisch trotzdem hoch ansetzen.

Tech-Demo zum 25-jährigen Bestehen

Zur Preisankündigung feiert Havok das 25-jährige Bestehen der Physik-Engine mit einem neuen Tech-Demo. Gezeigt wird Havok Physics in der Unreal Engine, und zwar an einer mit Ballons gefüllten Sandbox-Umgebung. Zuerst lief die Demo auf Branchentreffen, wegen der Resonanz folgte später eine öffentliche Veröffentlichung als kostenloser Titel über Steam. Das Tech-Demo funktioniert in zwei Richtungen: als Schaustück für ein breites Publikum und als Referenz für professionelle Entwickler, die sich näher mit den Produkten und Lizenzbedingungen befassen.

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