GameStop.com untersucht möglichen Zahlungskarten-Datenabfluss

GameStop lässt Hinweise auf einen möglichen Datenabfluss bei GameStop.com untersuchen. Das Unternehmen bestätigte KrebsOnSecurity am 7. April 2017 die Beauftragung eines Sicherheitsunternehmens. Anlass war die Mitteilung eines Dritten, wonach im Shop verwendete Zahlungskartendaten zum Verkauf angeboten würden.

Zwei Quellen aus der Finanzbranche nannten dem Journalisten Brian Krebs einen möglichen Zeitraum von Mitte September 2016 bis Anfang Februar 2017. Betroffen sein könnten Kartennummern, Ablaufdaten, Namen, Adressen und Kartenprüfnummern. GameStop bestätigte weder diesen Zeitraum noch die genannten Datenarten.

Hinweise betreffen zunächst den Online-Shop

Für eine Betroffenheit der stationären Filialen lagen im Bericht keine Hinweise vor. Die Meldung dokumentiert den Untersuchungsstand von April 2017, nicht den Abschluss der Aufklärung oder einen aktuellen Sicherheitsvorfall.

Die Ursache war damit noch offen. Bei der Steam-Störung an Weihnachten 2015 hatte dagegen ein bestätigter Caching-Fehler fremde Kontoinformationen angezeigt. Dieser frühere Fall erlaubt keinen Rückschluss auf die technische Ursache der GameStop-Untersuchung.

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