Die USK hat nach eigenen Angaben Tausende Inhalte für die gamescom 2026 geprüft. Ihr Rückblick vom 17. September beschreibt die Kontrolle frei zugänglicher Spiele und Trailer. Inhalte ab 16 oder 18 Jahren gehörten in getrennte Bereiche mit altersabhängiger Zugangskontrolle.
Bereits vor der Messe hatte die USK Aussteller über Einreichfristen und Kennzeichnungsvorgaben informiert. Der neue Bericht dokumentiert die anschließende Durchführung, nennt aber keine genaue Anzahl der geprüften Inhalte.
Kaufanreize und Kommunikation in der Altersbewertung
Beim Legal Summit sprachen USK-Geschäftsführerin Elisabeth Secker und PEGI-Leiter Dirk Bosmans über ihre Bewertungssysteme. Kaufanreize, Kommunikationsfunktionen und Mechanismen, die übermäßiges Spielen fördern können, zählen zu den Nutzungsrisiken. Die USK berücksichtigt diese nach eigener Darstellung seit 2023.
Am Messestand erläuterte die Organisation außerdem Alterskennzeichen und Prüfverfahren. Erstmals gab es eine Kinder-Ausgabe ihres Quiz. Für Entwickler ist besonders die Bewertung von Nutzungsfunktionen relevant: Jugendschutz betrifft damit auch Produktgestaltung und Monetarisierung, nicht allein dargestellte Inhalte.

