gamescom 2026: Klingbeil bittet Studios bei Steuerförderung um Geduld

Bei der politischen Eröffnung der gamescom 2026 blieb ein konkreter Zeitplan für die angekündigte Steuerförderung von Games aus. Finanzminister und Vizekanzler Lars Klingbeil bat die Branche laut GamesWirtschaft.de um Geduld.

Der Bericht beschreibt die Umsetzung der zugesagten Steuerfreibeträge als weiterhin offene Aufgabe. Ein fertiges Konzept wurde demnach bei der Eröffnung nicht vorgelegt. Die politische Einordnung stammt aus der Berichterstattung von GamesWirtschaft.de, nicht aus einer veröffentlichten Förderrichtlinie.

Steuerbonus bleibt in Vorbereitung

Klingbeil hatte eine steuerliche Förderung von Gamesproduktionen in Aussicht gestellt. Nach der aktuellen Meldung soll die Konkretisierung mehr Zeit benötigen und voraussichtlich erst bei der gamescom 2027 einen belastbaren Stand erreichen. Die frühere Berichterstattung zur politischen Games-Erklärung dokumentiert, welche Zusage dem Vorgang vorausging.

Fördervolumen für 2027

Parallel dazu sind im Bundeshaushalt 2027 nach Angaben von GamesWirtschaft.de insgesamt 120 Millionen Euro für die Gamesförderung vorgesehen. Die geplante Höchstsumme pro Projekt soll von 8 auf 20 Millionen Euro steigen. Dafür sind noch Gespräche mit der Europäischen Union nötig.

Die Branche könnte nach dem Bericht außerdem früher mit Projekten beginnen, müsste das finanzielle Risiko bis zur Förderentscheidung aber zunächst selbst tragen. Der game-Verband fasst die politische Bedeutung der gamescom 2026 zusammen ohne konkrete Zusage zum Steuerbonus ein.

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