Blizzard Entertainment hat auf der gamescom am 21. August 2024 weitere Inhalte der ersten Diablo-IV-Erweiterung Vessel of Hatred gezeigt. Im Mittelpunkt der Präsentation: das neue Begleitsystem der Mercenaries und die kooperative Endgame-Aktivität Dark Citadel. Die Erweiterung erscheint am 8. Oktober 2024 für PlayStation 4, PlayStation 5, Xbox One, Xbox Series X und S sowie Windows. Auf der Messe konnten Besucher zudem die neue Klasse Spiritborn in einer spielbaren Demo ausprobieren.
Vier Soeldner mit eigenem Faehigkeitenbaum
Game Director Brent Gibson präsentierte die Mercenaries als Begleiter im Kampf, die im Lauf des Spiels stärker werden und sich an den jeweiligen Spielstil anpassen lassen. Vier Soeldner standen im Fokus: Raheir the Shieldbearer, Aldkin the Cursed Child, Varyana the Berserker Crone und Subo the Bounty Hunter. Jeder Charakter hat eine eigene Hintergrundgeschichte, eine eigene Persoenlichkeit und einen eigenen Faehigkeitenbaum. Dessen Verzweigungen erlauben unterstützende, kampforientierte oder gemischte Ausrichtungen.
Beim Einsatz gibt es mehrere Varianten. Soeldner lassen sich der eigenen Gruppe hinzufuegen, im Solospiel anheuern oder als sogenannte Reinforcement auswählen, deren Fähigkeiten situativ und an die Aktionen des Spielers gekoppelt ausgelöst werden. Ein Rapport-System schaltet im Verlauf zusätzliche Vorteile und Faehigkeitenpunkte frei. Gehandelt wird mit den Begleitern über eine eigene Währung, die Pale Marks. Im Detail beschreibt das System die XboxDev-Redaktion in ihren weiteren Diablo-Berichten.
Dark Citadel verlangt koordiniertes Teamwork
Mit dem Dark Citadel bringt Vessel of Hatred eine kooperative PvE-Aktivität ins Spiel, die laut Blizzard auf koordiniertes Zusammenspiel setzt. Mindestens zwei Spieler sind Pflicht, möglich sind Gruppen von zwei bis vier Teilnehmern. Auf dem Weg warten Raetsel und Mechaniken, etwa Schalter, die mehrere Charaktere gleichzeitig an verschiedenen Positionen verlangen, sowie Begegnungen, bei denen sich die Gruppe auf getrennte Pfade aufteilen muss. Am Ende stehen komplexe Bosskaempfe.
Wer den Dark Citadel wöchentlich abschließt, erhält Caches mit Beute und exklusive kosmetische Gegenstände. Daneben nannte Blizzard die Kurast Undercity als weitere Endgame-Aktivität, einen mehrstufigen, zeitbasierten Dungeon, bei dem sich Schwierigkeitsgrad und erzielbare Beute selbst steuern lassen. Weitere Details zur Erweiterung will das Studio in einem folgenden Campfire Chat nachreichen.
